About


Moin. Das bin ich. Also, Johannes. Der Mensch hinter crossmediaculture.de. Ich hab‘ mir schon viele „about me“ Autorenprofile auf diversen Blogs im Internet aufmerksam durchgelesen, und offenbar scheinen sie alle gleich zu funktionieren. Wie es aussieht, existieren eine Reihe an ungeschriebener Gesetze, die gültig werden, sobald man sich zur Aufgabe macht, einen kleinen Text über die Person zu schreiben, die den ganzen Quatsch der entsprechenden Websiten fabriziert. Da gehört zum Beispiel dazu, sich lustige Jobbezeichnungen in den Lebenslauf zu schustern. Oder auch absurde, fiktionale Geschichten aus der eigenen Vita zu erzählen sowie das Durchscheinenlassen einer gewissen Planlosigkeit im Leben. „Halbtags-Ninja, der auf seiner spirituellen Reise durch die Mongolei die Suche nach seinem wahren Selbst aufgab und nun als Dienstleister einer crossmedialen Konsumgesellschaft dem heiligen Gral der popkulturellen Dreifaltigkeit hinterherjagt“. Mit einem solchen Einstieg hätte ich euch wahrscheinlich gekriegt. Aber falls ihr immernoch lest, scheint es ja auch so geklappt zu haben.

Ich hab‘ nicht nur viele „über mich“ Reiter auf diversen Blogs angeklickt, sondern mir gleichzeitig auch einige Gedanken dazu gemacht, welche Informationen ich selbst in einen solchen Text packen könnte. Ist mein Leben möglicherweise zu langweilig? Hab ich vielleicht noch nicht genug erlebt, keine allzu herausstechenden Interessen und Eigenheiten, die mich vom sonstigen medieninteressierten anfang 20-jährigen Studenten zu unterscheiden vermochten? Aber vielleicht schätze ich mich auch nur selbst falsch ein. Ihr merkt schon, ich mache mir gerne viele (oder zu viele?) Gedanken. Und bin ehrlich. Natürlich könnte hier auch ein 08/15 Text stehen, der davon handelt, was für ein geiler Typ ich bin und wieso ihr unbedingt mehr von mir erfahren solltet. Aber das ist nun mal mein Blog und es geht um mich. Und das wäre nicht ich.

Da ich meine Gedanken auch gerne teile, hab ich diesen Blog ins Leben gerufen. Auch wenn der Großteil der Artikel sich thematisch mit Serien, Filmen und Spielen beschäftigt, so soll dieser Blog eigentlich das Ziel verfolgen, meinen Blick auf ein gesamtmediales Bild unserer Popkultur in Worte zu fassen (ich gelobe Besserung, und damit ein größeres Themenspektrum, welches auch Comics, Anime, Manga, normale Bücher abdeckt). Müsste ich mich allerdings auf eines der Themengebiete festlegen, wären es höchstwahrscheinlich Videospiele. Ich bin allerding kein klassischer Gamer, der seit Urzeiten alle Konsolen besessen und alle Klassiker gespielt hat. Am Maßstab des durchschnittlichen Spieleredakteurs gemessen, habe ich wahrscheinlich auch erst relativ spät damit anzufangen, mich tiefergehend mit Spielen zu beschäftigen. Zum Start der Xbox 360 wollte ich dann aber plötzlich doch wissen, was der Grund dafür war, dass meine alte PS2 nicht die Version von „Star Wars: The Force Unleashed“ abspielen konnte, welche die beiden im Vorfeld angepriesenen Engines Havoc und Euphoria enthielt. Aus diesem anfänglichen, interessierten technischen Nachrecherchieren entwickelte sich im Lauf der Jahre eine tiefe Verbundenheit und Leidenschaft mit der Kunstform Videospiel. Auch heute sind Spiele in meinen Augen die Medienform mit dem meisten Potenzial an künstlerischer Ausdrucksfähigkeit – welches jedoch in den meisten Fällen (noch) nicht zur Gänze ausgenutzt wird. Wo Indies mit Betracht auf ihre oft begrenzten Möglichkeiten innovieren, stagnieren AAA-Games mit unfassbaren Budgets leider immernoch zu oft.

Bevor dies allerdings zu sehr in einen typischen Blogartikel abdriftet, komme ich doch nochmal zu mir zurück (da ist sie letztendlich doch noch, die zu Beginn verschwiegene Eitelkeit):
Zu meiner Person: "Johannes, 22, aus Heidelberg, Student der Anglistik und Soziologie. Weiß noch nicht, was er später mal werden möchte, findet journalistisches Arbeiten allerdings cool und hat seit seinem ersten Praktikum beim ZDF Fernweh nach dem Job des TV-Redakteurs. Hat zudem durch seinen Werkstudententjob die Chance, zumindest schonmal einen Einblick in das „irgendwas mit Videospielen“-Metier zu bekommen. Schreibt gerne auf genau dieser Seite Artikel über Popkultur. Privat zudem auch noch fiktionalen Kram, der vielleicht hier auch irgendwann mal in irgendeiner Form vorkommen wird. Würde gern mal ein Spiel entwickeln: Kann aber nicht programmieren.
Ach ja. Und photoshopped in seiner Freizeit liebend gern an Bildern von Freunden, Bekannten und sonstigen Person herum."

Findet ihr, der letzte Abschnitt klingt ein wenig wie ein schlecht geratener Bewerbungstext? Oder eine Profilbeschreibung für schmierige Dating-Apps? Naja, egal. Bevor ich mich noch um Kopf und Kragen plappere, beende ich diesen, retrospektiv betrachtet, zutiefst merkwürdigen Text mal und verabschiede mich mit einem Verweis auf mein Twitterprofil, auf dem ihr mir gerne folgen könnt. Wenn sich mal ein paar mehr Leute akkumulieren würden, würde ich sogar in Betracht ziehen, häufiger Dinge zu schreiben!


Und damit wünsche ich euch abschließend noch viel Spaß auf meinem Blog! Lasst gerne einen Kommentar hier und mich damit wissen, dass ihr existiert! Danke für's Lesen!

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