Samstag, 14. September 2013

Drei Titel die es schaffen, dass ich mir eine Next-Gen Konsole kaufen werde



Yuhu!!! Bald ist es soweit! Nach der bislang längsten Konsolengeneration haben die beiden Konkurrenten Microsoft und Sony endlich Nachfolger für ihre Konsolen-Steckenpferde in der Pipeline die im November schlussendlich ihren Weg in die Heimaten, voll Vorfreude wartender Gamer finden werden. Als jemand, dessen letzte gekaufte Konsole eine Xbox 360 war muss ich sagen, dass ich unglaublich gehyped bin. So sehr, dass mir schon beinahe die Hände beim Verfassen dieses Blogartikels zittern, da ich ja alles Wichtige und alles was mir im Kopf zu diesem Thema herumschwirrt aufs digitale Papier bringen möchte. Viele Spiele wurden bisher für die Next Gen angekündigt, und auch das Start Line-up ist qualitativ nicht von schlechten Eltern. Ein breites Sortiment an Third Party Titeln, sowie das ein oder andere vielversprechende Exklusivspiel schaffen es hierbei meine Vorfreude für Xbox One und PS4 um ein Weiteres zu steigern, denn wie wir alle wissen sind es letztendlich die Spiele, die entscheiden welche Konsole am Ende neben dem Fernseher stehen wird. Ich selbst habe diese Entscheidung für mich noch nicht gefällt, allerdings befürchte ich, dass ich nicht lange nach dem Release beider Konsolen durchhalten werde, ehe ich das nötige Kleingeld zusammengekratzt und mir eine der beiden Neuheiten zugelegt habe. Ich möchte euch heute mal drei Next-Gen Titel vorstellen, die es bei mir geschafft haben mich so für diese nächste Konsolengeneration zu begeistern und zu hypen. Natürlich sind das nicht die einzigen Spiele auf die ich mich freue, allerdings die Drei, bei denen ich mich am meisten darauf freue, endlich selbst Hand anlegen zu dürfen. Also, let the list begin:




 WATCH_DOGS 

Bereits das erste Material von der E3 im Jahr 2012 schaffte es in seinen wenigen Minuten mir eine Welt und ein facettenreiches Gameplay zu präsentieren, dass mich den Namen Watch_Dogs nicht vergessen ließ. Nun kurz vor Release muss ich sagen, dass meine Vorfreude zu Watch_Dogs nicht abgeflaut ist, obwohl ich mittlerweile viele weitere Videos und, möglicherweise enttarnende, Einblicke in das Spiel gesehen habe. Die Prämisse muss wohl kaum einen noch erzählt werden und hat, dank des NSA-Skandals auch noch zusätzlich kostenloses Marketing erhalten. Der Protagonist Aiden Pearce sowie der Spieler, der als „Watch_Dog“ die Möglichkeit hat auf sämtliche Daten und Überwachungsgeräte der Stadt Chicago zuzugreifen, soll dabei nicht nur spielerisch, sondern auch moralisch auf die Probe gestellt werden. Hackt ihr euch beispielsweise durch eine Kamera in die Wohnung einer Person und seht heikle Informationen auf dem Küchentisch liegen wie zum Beispiel Kontodaten, steht es euch offen zu entscheiden ob ihr diese Daten stehlt, und so dem dort lebenden persönlichen Schaden zufügt, oder ob ihr es lasst. Die Entscheidungen des Spielers sollen dabei nicht nur die üblichen Schwarz-Weiß Themen abdecken sondern, wie es der Entwickler sagt, „viele Grautöne haben“.



Ob das Hacken in Watch Dogs wirklich so viele Möglichkeiten und Angehensweisen erlaubt wie es die Trailer und die gezeigten eintrainierten Spielabschnitte vermitteln, ist noch fraglich. Ich habe jedoch extreme Lust es selbst auszuprobieren und die Grenzen auszureizen. Eine plumpe Beschreibung von Watch_Dogs würde möglicherweise heißen: GTA mit Hacken. Aber um ehrlich zu sein: Genau DAS lässt mir bereits die Finger jucken. Auch der Multiplayermodus, bei dem ähnlich wie bei Dark Souls andere Spieler in die eigene Welt eindringen können klingt spannend. Im großflächigen Gebiet von Chicago seinen Eindringling zu verfolgen, der gerade noch versucht hat Informationen und Daten von einem selbst zu hacken, könnte sich als eine extrem spaßige Katz und Maus jagt herausstellen.





 DESTINY 

Als passionierter Halo-Spieler ist Destiny für mich jetzt schon das Magnus Opus der nächsten Generation. Dieses Spiel wird mir meine Zeit wegfressen und mich Tage und Nächte an meine Konsole fesseln. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Science-Fiction Setting? Check. Rollenspielelemente? Check. Riesige, erforschbare Welten? Check. Ego-Shooter mit vielen unterschiedlichen Waffen? Check.

Das Ganze im MMO-Gewand? Mit guten Freunden durch verlassene Welten streifen? Zusammen Bossgegner in die Knie zwingen? Muss ich da noch mehr sagen? Grundsätzlich finde ich ein gutes Spielkonzept im Kooperativen fast immer besser als in einer Singleplayerversion, solange die Multiplayeraspekte auch gut gemacht sind. Ich weiß, dass diese Haltung bei vielen Gamern nicht wirklich beliebt ist und viele Soloisten mit Destiny wahrscheinlich nicht so viel Spaß haben werden, für mich jedoch ist alles dabei was ich mir wünschen könnte. Von der Next-Gen Version von Destiny erwarte ich selbstreden eine bessere Optik, Technik, und weitläufigere Gebiete.

 
Destiny soll laut Bungie ein Langzeitprojekt werden, das kontinuierlich mit Inhalten versorgt werden soll. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf dieses „Projekt“ und freue mich darauf verborgene Welten zusammen mit Kollegen zu durchlaufen.






 THE DIVISION 

 Und zu guter Letzt hätten wir da noch The Division. Kein Mensch hatte es auf dem Schirm als Ubisoft es auf der letzten E3 vorgestellt hatte. Sonderlich viel lässt sich zu The Division allerdings noch nicht sagen. Das Setting scheint in einer Art postapokalyptischen Zukunft zu spielen, in der ihr unter anderem in kleinen Partys mit anderen Spielern durch die Stadt streift, auf der Suche nach Ressourcen, Waffen oder wer weiß was. Dabei könnt ihr euch auch Duelle mit anderen Gruppen die parallel unterwegs sind liefern. Wie genau dieses System funktioniert ist allerdings noch nicht bekannt.



Auch wenn Grafik natürlich nicht alles ist, war ich vom Detailreichtum und der Optik von The Division baff. Die Straßen sind gefüllt mit allerlei Objekten und verleihen ironischer Weise den Eindruck einer lebendigen, atmenden Welt. Auch die Physik ist beeindruckend und lässt The Division damit zu einen der momentan technisch besten Spielen werden, die bisher für die Next-Gen angekündigt sind. Die Szene, in der der Protagonist hinter einem Polizeiauto in Deckung geht um nicht vor den eintreffenden Kugeln getroffen zu werden ließ mir förmlich die Kinnlade runterfallen. So exakt und realistisch habe ich noch nie im virtuellen Raum Glas und andere Stoffe kaputt gehen sehen. Und das in einer Spielwelt die auch in allen anderen Bereichen diesen Grad an Detailreichtum bietet!


 
Meine Neugier wurde auf jeden Fall geweckt und freue mich mehr über The Division zu erfahren. Und wie bei Watch Dogs bin ich gespannt darauf zu sehen wie The Division funktioniert, wenn NICHT eine Gruppe von eingespielten Präsentatoren die Pads in der Hand halten sondern man selbst und seine eigene, verpeilte kleine Gruppe.


So, das waren sie. Meine großen drei Vorfreude-Titel für die kommende Spielegeneration. Ausweiten ließe sich diese Liste jedoch noch viel weiter und Kracher wie The Witcher 3, Battlefield 4 oder auch das mysteriöse Quantum Break bestätigen mich nur zusätzlich in der Annahme, dass uns Gamern die Qualität der Videospiele auch in Zukunft treu bleiben wird. Und somit wir, auch der Videospiellandschaft.

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